2014

Handgemachte Ledergürtel

Inspiriert von Sujets aus der Rock-Geschichte des 20. Jahrhunderts entwirft Fiona K. Ledergürtel, die sie auf Maass in Ihrem Atelier herstellt. Jeder Gürtel ist ein handgefertigtes Unikat aus hochwertigem Naturleder bedruckt mit psychedelischen Grafiken, verspielten Schattenbildern und detailgetreuen Handzeichnungen. Alle Sujets sind in verschiedenen Längen wahlweise mit einem schwarzen Abschluss und glänzender Schnalle oder in Naturleder mit matter Schnalle erhältlich.

Die Ledergürtel von Fiona K. sind für 120.- CHF erhältlich
online auf Etsy.com  (ab Ende März 2017) oder im Atelier Fiona-K an der Hohlstrasse 7, 8004 Zürich.

Licht & Schatten

83% der Schweizer und Schweizerinnen mögen Weihnachten. Die meisten feiern zuhause, essen, singen, packen Geschenke aus. 10% besuchen an Heiligabend einen Weihnachtsgottesdienst. Das Idealbild von Weihnachten zeigt eine glückliche Familie im Licht des Christbaumes.
Doch „wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, schrieb Goethe – und recht hatte er damit: Etwa jeder/jede Zehnte feiert Weihnachten alleine. Einbrüche nehmen im Advent um 70% zu, ebenso mehren sich die Fälle von häuslicher Gewalt, Feuern und Unfällen.

Die Installation „Licht & Schatten“ visualisiert diese Gegensätze. Im Bogen 12 des jenseits IM VIADUKT inszeniert Fiona K. 2014 ein weihnachtliches Schattenspiel, in welchem sich Szenen von Familienidyllen und Melancholie, Genuss und Gewalt im Raum zu skurrilen Silhouetten verzerren.

Plattform Kulturpublizistik

Die Plattform Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) vernetzt seit Januar 2011 wichtige Akteure im Schnittfeld Kultur / Medien. Sie ist aktiv in Projekten mit dem Anspruch, die Kulturmedien in wissenschaftlicher Hinsicht zu erforschen und in praktisch-strategischer Hinsicht neu anzugehen.

Interner Kompetenzpartner der Plattform Kulturpublizistik ist die Studienrichtung Kulturpublizistik des Master Art Education der Zürcher Hochschule der Künste, in Kooperation mit dem IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Externe Kooperationspartner der Plattform Kulturpublizistik sind die Abteilung Kultur von Schweizer Radio und Fernsehen (Gemeinsame Projekte mit Studierenden und Profis), die NZZ am Sonntag und das NZZ Folio (Mentoringprojekte), die Plattform kulturkritik.ch, das Magazin REPORTAGEN, FREITAG, die Critics Academy des Filmfestivals Locarno und das Museum Rietberg.

Fiona K. ist für die Gestaltung der Plattform Kulturpublizistik verantwortlich und betreut die Seite zusammen mit Ruedi Widmer, Leiter des Master Kulturpublizistik der ZHdK, auch redaktionell.

Pavillon im Sanatorium Kilchberg

Im Zuge der Sanierung des Pavillons im Sanatorium Kilchberg gestaltete Fiona K. zusammen mit Fabio Müller die neue Inneneinrichtung des Raumes. Das schlichte Mobiliar entwarfen und bauten die beiden Designer eigenhändig aus weiß geölter Eiche und Stahl.

Da das Glashaus nachts geschlossen ist, suchte Fiona K. gemeinsam mit vier Interactiondesign-Studierenden der ZHdK nach Möglichkeiten das Innere des Raumes auch nachts zu beleben und – zumindest visuell – von außen zugänglich zu machen. Es entstand eine interaktive Installation, die es zulässt eine Projektion im Inneren des Raumes über Infrarot-Signale zu beeinflussen. So haben Patienten und Gäste – ähnlich einer interaktiven Klagemauer – auch nachts die Möglichkeit mit ihren Gesten das Licht durch den Raum zu lenken und so Gedanken zu hinterlassen.

GEISTlabor

Jeden Mittwoch im November 2014 wurde in der Veranstaltungsreihe „GEISTlabor – Bewusstsein und Spiritualität im Experiment“ im jenseits IM VIADUKT der Forschergeist geweckt:
Bewusstseinsfördernde Methoden und Formen des spirituellen Ausdrucks verschiedener Experten kamen unter die Lupe, wobei neben der individuellen Erfahrung im Experiment vor allem die inhaltliche Reflexion im Zentrum standen.

Als Sujet für die Grafik und Installation zur Veranstaltungsreihe kreierte Fiona K. Objekte, indem sie (Aber-)Glaubens-Fragmente in farbigen Einmachgläsern konservierte und in einer Labor ähnlichen Kulisse inszenierte.

 

EIERLEI — Vier Bastelsets zu Ostern

Eier dekorieren. Eier verstecken. Eier suchen. Ums Osterfest findet man Eier als sogenannte „Ei“-Catcher für Werbeplakate, zwischen Schoggihasen in Supermärkten und zahlreichen Osternestern. In den vier Bastelsets EIERLEI wird das Motiv der Auferstehung mit Hilfe von Eiern in unterschiedlichen Kontexten reflektiert und dargestellt.

Das Bibel-Set orientiert sich an einem Gemälde von Perugino (1499), das die Auferstehung Jesus Christus aus seinem Grab zeigt, während das Liturgie-Set die Osternacht, so wie sie in der katholischen Kirche gefeiert wird wiedergibt. Das Familien-Set zeigt, wie die meisten Schweizer heute den Ostersonntag verbringen und das Labor-Set visualisiert das Wunder der Auferstehung aus wissenschaftlicher Perspektive.

„Die Eierköpfen sind ein pädagogischer Spagat. Einerseits sind sie eine witzige Alternative zum traditionellen Ostereier-Färben. Andererseits thematisieren sie den Ursprung des Osterbrauches und die Frage, was in der heutigen Gesellschaft neues Leben bedeutet.“

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