2010

WortSpiele

Speziell für den Begegnungsort „jenseits“ im Zürcher Viaduktbogen 11/12 entstand eine Serie von Objekten, welche mit Kontrasten spielen und die Fantasie und Entdeckungslust anregen. Alte Möbel, welche oft eine schöne Patina aufweisen, werden mit simplen Eingriffen und dem gezielten Einsatz der Farbe weiss zu charaktervollen Einzelstücken umgestaltet. Jedes Objekt trägt einen Namen, dem Logo „jenseits“ nachempfunden und aus zwei Wortteilen bestehend. Dieser weist auf die Funktion hin und entlockt so manchem Besucher ein amüsiertes Lächeln. Im Zentrum steht das Spiel mit  Nostalgie, Emotion und klarem Designkonzept, was Gemütlichkeit und Geborgenheit vermittelt. Zudem kann ein Fuss-Schemel namens „Sündenbock“, ein Kissen namens „Herzbube“ oder ein Schaukelstuhl namens „Freischwinger“ auch die Fantasie einiger, bereits erwachsenen Kinder anregen. Endecken und ausprobieren erwünscht! Alle Möbel live im Bogen11 und auf www.jenseitsimviadukt.ch besucht werden.
Artikel_Forum_Nr24_2010.pdf

jenseits IM VIADUKT

Als „Katholisches Pilotprojekt im Trendquartier“ betitelt Tagesanzeiger 15.7.2010 das jenseits IM VIADUKT und die NZZ schreibt am 26.6.2010: „Jenseits – ein diesseitiger Jugendtreff.“

Ein offenes Wohnzimmer, ein Kaffe zum verweilen, geniessen und entdecken und ein multifunktionaler Kirchenraum können seit dem 1.7.2010 in den Viaduktbögen 11/12 besucht und erlebt werden. Der spielerische Umgang mit alten und neuen Gestaltungselementen, sowie die individuelle Nutzungsmöglichkeit des Bogens 12 als Kirche, Eventplattform und Entspannungsraum machen das „jenseits“ zu einem ebenso innovativen, wie mutigen Projekt der röm.- katholischen Kirche Zürich. Die Liturgischen Objekte entstanden in einem Wokshop an der ZHdK mit 40 Bachelor Studenten, von welchen C. Steiger und S. Marbacher mit ihrem Konzept „Kirchen Kit“ voll und ganz überzeugten. Meine Aufgaben in diesem Projekt beinhalteten Planung und Betreuung des Workshops, sowie Entwicklung und Umsetzung eines passenden Einrichtungskonzeptes.
IM VIADUKT ist ein Projekt der Stiftung PWG: www.pwg.ch

reality-check

Gummitwist im Lichthof? Schlafen im RWI? Gemeinsam kochen auf der Polyterrasse? Mögen Studenten Zuckerwatte? Ist schlafen in der Mensa entspannend? Sind Exzentriker die besseren Montagsmaler?

Der reality-check ist ein Experiment, welches zur Vorabklärung der Potenziale und Funktionalität zukünftiger Entspannungsobjekte für den universitären Alltag dient. Dabei wurden den Studenten 8 verschiedene Sets zu freien Verfügung gestellt, umsonst. Wer die Wahl hat, hat die Qual und muss diese im nachhinein auch noch bewerten. Der Versuch sollte zeigen, wie und ob bestimmte Tätigkeiten mit individuellen Bedürfnissen und der gegebenen Infrastruktur harmonieren.

Auf spielerische Weise brachte dieses Masterprojekt alternative Pausenaktivitäten auf den Campus der Universität Zürich. Ganz nach dem Motto: aussuchen, ausprobieren, ausspannen.